GEZ-Gebührenerhebung: Verfahren wird vereinfacht
Geschrieben am | 21. Oktober 2010 | 2 Kommentare
Die GEZ, die nicht sonderlich beliebte “Gebühreneinzugszentrale” für das öffentlich-rechtliche Fernsehen, wird ab 2013 das Verfahren zur Erhebung der Gebühren ändern. Statt einer geräteabhängigen Gebühr soll in Zukunft eine Gebühr pro Haushalt / Betrieb stehen, unabhängig von Art und Anzahl der Geräte und Bewohner.
Eine Neuregelung habe ich mir gewünscht, seitdem ich selbst GEZ-Gebühren bezahle, da mich das aktuelle Verfahren mit den vielen Drückebergern stört. Sinn und Zweck der GEZ und unseres öffentlich-rechtlichen Rundfunks schienen und scheinen sich dem Verständnis vieler Mitbürger zu entziehen, und die Neuregelung kann hier vielleicht helfen. Ich kenne zahlreiche Nicht-Zahler, die sich mit häufig ähnelnden Argumentationen der Zahlungspflicht entziehen – was nach aktueller Ausgestaltung aufgrund der, sagen wir mal “Spürnasen” der GEZ, zwar auf Dauer nervig, aber dennoch möglich ist.
Zu dem Klassiker “ich guck das eh nicht” möchte ich sagen: das interessiert keinen! Es handelt sich bei der GEZ-Gebühr, wie der Name schon sagt, nicht um ein Nutzungsentgelt, dass in einem Zusammenhang mit einer erfolgten Nutzung steht, sondern um eine Gebühr, die ihrem Sinn nach unabhängig von einer konkreten Nutzung ist. Bezahlt wird also nicht für die Inanspruchnahme, sondern das Angebot der Rundfunk-Anstalten.
Das mag der ein oder andere unfair finden, aber ich habe dazu eine klare Meinung: die Sicherstellung von qualitativ hochwertigen, finanziell unabhängigen Rundfunk-Anstalten gehören meinem Verständnis nach zu den Aufgaben, die ein Staat erfüllen sollte. Es hilft einer Demokratie bestimmt nicht, wenn die Besitzumstände in einer Senderlandschaft aussehen wie in Italien…
Kritik an den Sendungen ist nicht verboten, aber ein anderes Thema. Dass grundsätzlich der Sport-Uninteressierte nicht unbedingt die Sportschau in der ARD haben braucht, der Jugendliche auf das Musikantenstadl und der Senior auf Verbotene Liebe verzichten kann steht nicht im Gegensatz zu der Tatsache, dass diese Formate weite Teile der Bevölkerung interessieren und somit in der Summe zu einem Angebot führen, dass die Nachfrage der Bevölkerung deckt.
Mindest-Rentenalter und Demographie in der EU – ein Beitrag zum Weltstatistiktag
Geschrieben am | 20. Oktober 2010 | Keine Kommentare
In Frankreich wird aktuell (unter anderem) lautstark gegen das Vorhaben Sarkozys protestiert, das Rentenalter von 60 auf 62 Jahre anzuheben. Was die meisten Deutschen und anderen Europäer mit einem müden Schulterzucken zur Kenntnis nehmen, führt bei unseren Nachbarn zu flächendeckenden Streiks.
Anlässlich des heutigen Weltstatistiktags (der erste!) möchte ich gerne mit Hilfe der Eurostat-Daten zur Demographie veranschaulichen, warum ein Anheben der Regelaltersgrenze zwar ärgerlich, aber letztlich alternativlos ist.
In vielen europäischen Ländern ist vorgesehen, dass man im Alter von 65 Jahren in Rente gehen kann, die Streuung reicht dabei von 60 bis 67 Jahren, wobei es dabei selbstverständlich verschiedenste nationale Besonderheiten, u.a. hinsichtlich bestimmter Berufe (wie Bergleute), Unterschiede zwischen Männern und Frauen (die oft früher in Rente gehen können) und Vorruhestandsmodelle gibt.
Um die Bedeutung der Altersgrenzen für das Rentensystem zu begreifen, muss man das zugrunde liegende Umlageverfahren verstehen, auf dem u.a. das deutsche Rentensystem seit der Rentenreform von 1957 basiert. Das Prinzip ist einfach: sozialversicherungspflichtig Beschäftigte zahlen von ihrem Lohn Rentenversicherungsbeiträge (9,95% werden vom Lohn abgezogen – der Arbeitgeber zahlt das gleiche auch), die direkt an die Rentenempfänger weitergeleitet (oder auf diese umgelegt) werden. Dieses System funktioniert gut, solange viele Menschen arbeiten und wenige Menschen eine Rente beziehen. Dies war lange der Fall, aber der Zug ist leider abgefahren, und nicht erst, als die Politik das Thema aufgegriffen hat.
Das Verhältnis von Beitragszahlern zu Rentnern hat sich seit längerem verschlechtert. Das hat im wesentlichen folgende Gründe:
- weniger Geburten: es werden weniger Kinder geboren, so dass weniger junge Menschen die Alten mittragen können
- höhere Lebenserwartung: die Menschen werden älter und beziehen länger Rente
Was die Geburten angeht, marschiert Deutschland im Eilschritt auf eine schrumpfende Bevölkerung hin. Die Zahl der Geburten hat sich von 1964 bis 2005 mehr als halbiert. Die Lebenserwartung ist im Gegenzug stark gestiegen, heute geborene Menschen haben eine Lebenserwartung von rund 100 Jahren. Dies ist natürlich eine Prognose und darf angezweifelt werden, aber in der Vergangenheit haben Demografen die Entwicklung der Bevölkerungsentwicklung mit einer solchen Präzision vorhergesagt, dass man die Prognose ernst nehmen sollte.
Bevölkerungspyramide
Der Begriff der Bevölkerungspyramide wird in Zukunft nicht mehr nachvollziehbar sein, denn unsere Pyramide wandelt sich zum Dönerspieß:

Quelle: Eurostat Jahrbuch 2010 Bevölkerung – Tabellen und Grafiken (bearbeitet)
Die Menschen zwischen 20 und 60 Jahren (grüner Rahmen) sind momentan noch in der Mehrheit gegenüber den über 60jährigen (blauer Rahmen), doch 2050 wird sich dies deutlich angenähert haben. Das Heraufsetzen des Renteneintrittsalters bewirkt also, dass der grüne Rahmen sich nach oben vergrößert, der blaue sich nach unten verkleinert, um das Verhältnis von Arbeitnehmern zu Rentnern zu verbessern.
Warum ist die Grenze bei dem Beispiel bei 60, wird man sich vielleicht fragen. Ich habe die Grenze bewusst dort gezogen, weil das tatsächliche Renteneintrittsalter erheblich von dem vorgesehenen abweicht. Der Anteil der über 60jährigen an den Arbeitnehmern ist gering, viele sind zu diesem Zeitpunkt aus unterschiedlichen Gründen nicht mehr im Erwerbsleben. Hier stehen wir zusätzlich vor einer großen Herausforderung, älteren Arbeitnehmern die Möglichkeiten zu schaffen, möglichst lange am Erwerbsleben teilzunehmen. Heute mag es für ältere Arbeitnehmer fast unmöglich sein, einen Arbeitsplatz zu bekommen, in absehbarer Zeit wird jedoch der Fachkräftemangel (es kommen ja zu wenige nach, s.o.) erfahrenen Arbeitnehmern ihren verdienten Platz im Arbeitsmarkt bescheren.
Verhältnis Arbeitnehmer : Rentner
Anschaulich lässt sich das demografische Problem an folgender Gegenüberstellung betrachten:
1960 kamen 8 Arbeitnehmer für 1 Rentner auf
heute kommen 3 Arbeitnehmer für einen Rentner auf
2020 kommen 2 Arbeitnehmer für einen Rentner auf
Man sieht, dass das Umlageverfahren in der jetzigen Form im Grunde nicht mehr tragbar ist. Handlungsoptionen bestehen darin, die Abgaben-Belastung der Arbeitnehmer zu erhöhen, die Renten zu kürzen, oder das Renteneintrittsalter nach hinten zu legen. Zuletzt werden alle 3 Punkte umgesetzt (versprochen!), wenn auch in verschiedenem Umfang. Ein Gottvertrauen auf die “sichere Rente”, basierend auf “das trauen die sich nicht”, ist also fatal. Einem nackten Mann kann man nicht in die Tasche greifen.
Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für den einzelnen? Ich finde die Sache recht einfach. Das demografische Problem ist seit Jahrzehnten bekannt. Kinder, die nicht geboren werden, “fehlen” später in der Pyramide. Kinder, die nicht geboren werden, bekommen keine Kinder. Diese Trivial-Aussage zu tätigen, hat nur einen Grund: wenn es doch so einfach ist, warum hat die Politik, die das System geschaffen und verwaltet hat, nicht reagiert? Viel wichtiger: wieso sollten wir Menschen, die nachweislich dazu nicht in der Lage sind, die finanzielle Ausgestaltung unseres Lebensabends anvertrauen? Ich wüsste es nicht.
Wer sich trotz dieses Wissens nicht selber um seine Rente kümmert, darf sich nicht wundern, wenn er am Ende mit leeren Händen da steht. Und um mit privater Vorsorge anzufangen, ist man nie “zu jung”.
Intenso DVD-Rohlinge enttäuschen
Geschrieben am | 18. Oktober 2010 | Keine Kommentare
Ich habe soeben eine selbst gebrannte DVD von Intenso mit Video-Inhalten lesen wollen, die ich vor zwei Jahren gebrannt habe. Das beste vorab: zwischen den Schichten im inneren, unbeschichteten Ring hatten es sich zwei Gewittertierchen bequem gemacht. Unabhängig davon ließ die Fehlerrate in den äußeren Sektoren ein anschauen des Inhalts vor lauter Sprüngen und Aussetzern nicht mehr zu.
Zwar gehören zu einem guten Brennergebnis (mindestens) ein guter Brenner mit aktueller Firmware, passende Rohlinge und Brenngeschwindigkeit, aber auch die Gewittertierchen machen in diesem Fall keinen guten Eindruck auf den verwendeten Intenso-Rohling.
Da ich mit verschiedenen Marken bereits solche Probleme hatte (teils in Serie; mit Intenso ist das der erste Ausfall), fühle ich mich darin bestätigt, weiterhin auf Verbatim zu setzen, die in der Vergangenheit auch in Tests eigentlich immer gut abgeschnitten haben und bei mir bislang noch keine Probleme verursacht haben.
Lerneffekt:
- von Urlaubsfilmen etc. mehrere Exemplare brennen und/oder Images auf der Festplatte lagern
- “wer (zu) schnell brennt, brennt zweimal”
- sich freuen, dass die Gewittertierchen nicht in den Monitor gekrochen sind – was aber (möglicherweise je nach Hersteller) ein Garantiefall sein kann, weil dies nicht passieren sollte
Firefox: einzelnen Eintrag aus Autovervollständigen löschen
Geschrieben am | 13. Oktober 2010 | Keine Kommentare
Die Funktion “Autovervollständigen” ist durchaus eine nützliche Funktion. Insbesondere finde ich es praktisch, dass auf Websites, die einen Login erfordern, automatisch der Benutzername eingetragen wird (und wenn man es aktiviert auch das Passwort).
Nun passiert es dem ein oder andern natürlich auch mal, dass ein einzelner Eintrag entfernt werden soll, weil der Browser sich ein falsch geschriebenes Wort, einen Benutzernamen von fremden Leuten oder sonst etwas unerwünschtes “merkt”. In meinem Fall hat jemand an meinem Rechner statt des reinen Benutzernamens einen Eintrag der Form “BenutzernamePasswort” speichern lassen, und es ist mir natürlich nicht so lieb gewesen, dass für jeden ersichtlich bei jeder Gelegenheit mein Passwort im Klartext erschien.
Der Problemlösungsprozess hat mich zuerst in die Abteilung “gespeicherte Passwörter”, wo man die gespeicherten “Website – Benutzername – Passwort” Kombinationen findet. (Menüleiste “Extras” -> Punkt “Einstellungen” -> Reiter “Sicherheit” -> Button “Gespeicherte Passwörter”). Eine Auflistung von Websites und Benutzernamen ließ jedoch einen Eintrag vermissen. Ich vermute dies liegt daran, dass kein Passwort eingetragen wurde (das stand ja im Feld Benutzername), daher kein Login erfolgte bzw. vom Firefox kein Login erkannt wurde oder schlicht angegeben wurde, dass das Passwort nicht gespeichert werden solle.
In diesem Fall musste ich also im Bereich “Autovervollständigen” fündig werden. Ob es dazu eine irgendwie geartete Liste der Einträge gibt, ist mir nicht bekannt (für Informationen dazu bin ich natürlich dankbar).
Letztlich ist der Weg jedoch mehr als einfach: man kann den Eintrag, der gelöscht werden soll, aus der Liste der auswählbaren Vorschläge anwählen und mit der Tastenkombination “Umschalten + Entfernen” löschen.
Back ma’s, Bayern! Laugengebäck zum CL-Finale
Geschrieben am | 22. Mai 2010 | Keine Kommentare
Nach vielen Jahren gibt es endlich wieder ein deutsches Team im Champions-League Finale, und weil es außerdem heute einen Geburtstag zu feiern gibt, verschenke ich das selbst gemachte Bayern-Logo als Laugengebäck, mit dessen Herstellung ich zumindest zu einem Teil des Vormittags die lästige Wartezeit auf heute Abend verkürzen konnte.

FC Bayern München Logo als Laugengebäck
Daumen drücken fürs Triple!!!
Selig sind die Griechen
Geschrieben am | 5. Mai 2010 | 1 Kommentar
Schon Jesus wusste es, wie die Bergpredigt in der Version von “Das Leben des Brian” bestätigt: selig sind die Griechen (2:10) …oder doch die Siechen? (wie auch immer: geben ist seliger als nehmen… Ob das noch aktuell ist?).
Das Leben des Brian – Selig sind die … (Bergpredigt)
Mobiles Arbeiten ohne Laptop – PortableApps und VNC
Geschrieben am | 12. April 2010 | Keine Kommentare
Ein kleines Vorwort: mein Blog hat seit Wochen keine neuen Einträge erhalten, was sich kurz gefasst durch eine Mischung aus beruflicher Qualifikationsmaßnahme und mehr aus meinem Staatsexamen in der Endphase (aktuell ist die Examensarbeit in der Mache) begründen lässt.
Es gibt dann zwar hier und da mal Reize, sich zu Wort zu melden,mal Ärger, mal Freude. Um ein Bild aus der Neurologie anzustrengen: hier und da feuert mal ein Neuron, aber Signale werden nur weitergegeben, wenn eine Reizschwelle übertroffen wird, wenn also allgemein von mehr als einem anderen Neuron gefeuert wird.
Folgende Situation stellt sich also meinem Gehirn dar:
Ich bin aktuell für 3 Tage außer Haus, und da mein Laptop gewissermaßen “schwerlich nutzbar ist” (ich werde über die Sache mit dem Backofen irgendwann berichten…) stellte sich die Frage, wie man seine “Lernumgebung” mit sich führen könnte.
Neuron 1: ich bin im Laufe meiner Überlegungen auf die PortableApps gestoßen, eine Sammlung von Progammen, die sich auf USB-Stick oder Speicherkarten installieren lassen. Eine tolle Sache, wenn man so an jedem Rechner seinen Firefox zum surfen, seinen Thunderbird zum mailen, seine OpenOffice-Suite für die Büroarbeit, den schlanken Foxit Reader zum PDF-betrachten, Filezilla zum FTP-Transfer, Gimp zur Bildbearbeitung, Pidgin und Skype um mit der Welt in Kontakt zu bleiben, dabei hat. Und wer will, nimmt mit Xampp gleich seinen Webserver mit.
So weit – so gut. Mozilla Firefox überrascht mich leider zum Start mit der Tatsache, dass von meinen Einstellungen (Lesezeichen und mehr) nichts zu sehen ist. Interessanterweise öffnet sich auch eine Startseite, die vor über einem Jahr bereits geändert wurde. Gott allein weiß, wo die hergezaubert wurde…
Ich habe meinen Profilordner dann an alle plausiblen Stellen abgelegt (es gibt in der portablen Version des Firefox auch mehrere Ordner ‘profile’) – ohne Erfolg. Allein die Addons tauchten alle auf.
Neuron 2:
Im Laufe der Zeit fand ich dann heraus, dass der Speicherort der Firefox Profile unter Windows 7 im Verzeichnis C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\ liegt, ud wenn man C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Local\Mozilla\Firefox\Profiles\ nimmt, sieht das eigentlich gleich aus – ist es aber nicht. Sollte man einfach wissen.
Es gibt einen einfachen und empfehlenswerten Weg, ins richtige Verzeichnis zu navigieren. Man gibt in der Suchzeile von Vista / Windows 7 einfach %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles bzw. unter Windows XP / Windows 2000 %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles in “ausführen” ein.
Neuron 3:
Naja, alles kein Problem, Mister “ich hab vorgesorgt” beschließt über das extra installierte TightVNC auf seinen Computer zuzugreifen, um den richtigen Profileordner hochzuladen. Hier ist ein kleiner Exkurs fällig:
Computer sind nicht immer sehr zuverlässig. Keinesfalls soll damit gesagt werden, ein Computer “wolle manchmal nicht”, oder “habe mal wieder seinen eigenen Kopf”. Ganz im Gegenteil: nichts lässt meine Halsschlagader stärker anschwellen als ein schrilles (es sind meiner Erfahrung nach eben meistens Frauen…) “WAS MACHT ER DENN JETZT SCHON WIEDER?!” “er” ist – selbstverständlich – der Computer, der nach der Meinung der Besitzerin der schrillen Stimme, gerade wieder vor lauter Boshaftigheit versucht, die Benutzerin an ihren wie auch immer gearteten Vorhaben scheitern zu lassen. “er” “macht” gar nichts. “er” hat auch nicht während er aus war “irgendwas umgeschaltet“. Naja gut, wer weiß… Vielleicht flippt mal hier ein Flop und vielleicht shifted aus Versehen dort mal ein Bit, aber andererseits: vielleicht tut ein Computer auch nur, was die Software “ihm” gerade sagt. Schweife ich ab?
Egal, die Vermenschlichung von Computern ist furchtbar…
Zurück zum Thema. Man ahnt, was kommen muss: TightVNC macht: nix. Trotz eines vorigen Tests im LAN kein Zugriff auf meinen Rechner. Der Zugriff auf einen zweiten Rechner funktioniert, die Port-Weiterleitung ist im Router eingerichtet, die Anfrage wird korrekt an meinen PC weitergeleitet, aber kein VNC-Server reagiert.
Neuron 4:
Wozu hat man Familie? Der Haustechniker (a.k.a. Vater) wird per Handy an den Rechner beordert. Kurz: menschliches Versagen meinerseits gepaart mit einem nicht fehlerfreien TightVNC, dass in aktueller Beta meistens abstürzt, wenn man die Einstellungen bearbeiten möchte . Jedenfalls musste es ohne VNC gehen.
Kein Problem!
Neuron 5:
…dachte ich. Die Idee war einfach und genial: einfach auf meinem Rechner den Ordner freigeben, über VNC auf den zweiten Rechner im Netzwerk einloggen und Zugriff haben. Klappte “fast”. Den Order AppData konnte mein Vater freigeben, und mein Rechner kann ihn auch als freigegeben sehen, die XP-Rechner im Netz jedoch nicht.
Mission failed
Wenn man am Telefon Anweisungen erteilen möchte, muss man sich sehr gut auskennen, oder ein gleiches System vor sich haben. Ich denke, einen Ordner markieren, aus dem Kontextmenü “Archiv erstellen” wählen, die Archiv-Datei auswählen und “FTP-Upload” oder “Senden an Emailempfänger” oder sowas auszuwählen hätte noch geklappt. Letztlich fehlte es aber an Ideen und zugegeben, an Nerven.
Lösung des Problems (Teil 1) war dann der Besuch zu Hause. Das hat letztlich nicht viel mehr Zeit gekostet als das Gehampel vorher.
Damit war die Sache aber leider noch nicht durch:
Die Hilfe Datei der Firefox PortableApps Installation offenbarte noch folgende Hinweise zur Übernahme eines Profils:
- Firefox starten um Ordner anzulegen
- es wird empfohlen History, Cache, gespeicherte Passwörter zu deaktivieren
- Firefox beenden
- Den Profilordner-Inhalt nach FirefoxPortable\Data\profile kopieren. Profile enthält dann, was vorher in qcb5629v.default o.ä. stand
- Die Datei FirefoxPortableSettings.ini im Ordner FirefoxPortable\Data\settings löschen (falls vorhanden)
Nun, somit ist geklärt wie es kam, dass ich mal wieder bloggen musste (viele Neuronen haben gefeuert
). Fan von den PortableApps bin ich jetzt trotzdem!
Zweiteiler “Die Grenze” auf SAT.1
Geschrieben am | 11. März 2010 | Keine Kommentare
Man sollte es eigentlich nicht aufwerten, indem man darüber spricht, aber was für einen Müll strahlt SAT.1 da wieder aus? Deutsche Filme mit den ewig gleichen “beinahe-talentierten” Schauspielern, halbgaren Stories und miesen Effekten.
Aber es gibt als Schmankerl auch noch die Seite die Grenze, mit so sinnvollen Sachen wie dem Polit-o-Meter für die fiktiven Filmparteien und “was-wäre-wenn-Umfragen”. Ich sage nur Glückwunsch zu so viel Gehalt, ich lese in der Zeit lieber ein Buch

Meine Chili-Pflanzen Saison 2009/2010
Geschrieben am | 6. November 2009 | Keine Kommentare
Im September habe ich Chili-Samen gesät, die ich aus der Ernte meines Bruders genommen habe. Die Ergebnisse in Bildern:
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Phantom-Panther an der belgisch-deutschen Grenze? Einslive Hörer stimmen für Djonny Bondjorno
Geschrieben am | 5. November 2009 | Keine Kommentare
Der schwarze Panther, der an der belgisch-deutschen Grenze gesichtet wurde hat im Stile des “Problembären Bruno” von den EinsLive-Hörern einen Namen bekommen. Djonny Bondjorno wurde dabei konsequent umgesetzt: wenn schon ein alberner Name, dann auch albern schreiben… >> weiterlesen