Jonathan’s Blog

Windows 7: Drahtlosnetzwerkverbindung doppelt als Heimnetzwerk und Arbeitsplatznetzwerk – keine Internetverbindung

Geschrieben am | 12. Januar 2012 | Keine Kommentare

Problem:

Unter Verwendung von Windows 7 kann es passieren, dass sich der Computer doppelt in ein und dasselbe Netz einbucht. Dieses wird dann im Netzwerk- und Freigabecenter einmal als Heimnetzwerk und einmal als Arbeitsplatznetzwerk angegeben. Nur offensichtlich – und eigentlich auch nachvollziehbar – bringt das Probleme mit sich, in meinem Fall lautet die Statusmeldung stets “kein Internetzugriff”. Besteht das beschriebene Problem, ist es im folgenden egal, welche WLAN-Netzwerke man benutzen möchte, der Zugriff ist dann nirgends möglich.

Lösungen:
Beim erstmaligen auftreten konnte ich eine Lösung finden, die darin bestand, in der Registry die Einträge im Ordner “wpad” zu löschen. Was auch immer die im Detail speichern mag man vielleicht in der Wikipedia nachlesen. Hat beim ersten Mal geholfen, heute nicht.

Update: nicht identifiziertes Netzwerk – kein Netzwerkzugriff Zu früh gefreut: es ist wieder passiert, mit zwischenzeitlich zwei "nicht identifizierten Netzwerken", die oben beschriebenen Wege haben mich nicht weiter geführt. Diesmal (oder muss ich sagen "für den moment") hat es die Deaktivierung des "Dienst bonjour" getan. Mal sehen, wie lange das hält :-)
Das Problem dürfte grundsätzlich gar nicht auftreten können, da eine WLAN-Karte sich grundsätzlich nur in ein Netz gleichzeitig einbuchen kann. Unter (wahrscheinlich auch "ab") Windows 7 existiert jedoch ein sogenannter Microsoft Virtual WiFi Miniport Adapter, ich denke die Bezeichnung erklärt sich selbst. Eine Deinstallation des Geräts ist müßig, da Windows es dann einfach wieder neu installiert. Ich hab den virtuellen Adapter dann einfach deaktiviert, ein Neustart hat dann anschließend das Problem behoben.

Mobiles Arbeiten ohne Laptop – PortableApps und VNC

Geschrieben am | 12. April 2010 | Keine Kommentare

Ein kleines Vorwort: mein Blog hat seit Wochen keine neuen Einträge erhalten, was sich kurz gefasst durch eine Mischung aus beruflicher Qualifikationsmaßnahme und mehr aus meinem Staatsexamen in der Endphase (aktuell ist die Examensarbeit in der Mache) begründen lässt.
Es gibt dann zwar hier und da mal Reize, sich zu Wort zu melden,mal Ärger, mal Freude. Um ein Bild aus der Neurologie anzustrengen: hier und da feuert mal ein Neuron, aber Signale werden nur weitergegeben, wenn eine Reizschwelle übertroffen wird, wenn also allgemein von mehr als einem anderen Neuron gefeuert wird.

Folgende Situation stellt sich also meinem Gehirn dar:
Ich bin aktuell für 3 Tage außer Haus, und da mein Laptop gewissermaßen “schwerlich nutzbar ist” (ich werde über die Sache mit dem Backofen irgendwann berichten…) stellte sich die Frage, wie man seine “Lernumgebung” mit sich führen könnte.

Neuron 1: ich bin im Laufe meiner Überlegungen auf die PortableApps gestoßen, eine Sammlung von Progammen, die sich auf USB-Stick oder Speicherkarten installieren lassen. Eine tolle Sache, wenn man so an jedem Rechner seinen Firefox zum surfen, seinen Thunderbird zum mailen, seine OpenOffice-Suite für die Büroarbeit, den schlanken Foxit Reader zum PDF-betrachten, Filezilla zum FTP-Transfer, Gimp zur Bildbearbeitung, Pidgin und Skype um mit der Welt in Kontakt zu bleiben, dabei hat. Und wer will, nimmt mit Xampp gleich seinen Webserver mit.
So weit – so gut. Mozilla Firefox überrascht mich leider zum Start mit der Tatsache, dass von meinen Einstellungen (Lesezeichen und mehr) nichts zu sehen ist. Interessanterweise öffnet sich auch eine Startseite, die vor über einem Jahr bereits geändert wurde. Gott allein weiß, wo die hergezaubert wurde…
Ich habe meinen Profilordner dann an alle plausiblen Stellen abgelegt (es gibt in der portablen Version des Firefox auch mehrere Ordner ‘profile’) – ohne Erfolg. Allein die Addons tauchten alle auf.
Neuron 2:
Im Laufe der Zeit fand ich dann heraus, dass der Speicherort der Firefox Profile unter Windows 7 im Verzeichnis C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Roaming\Mozilla\Firefox\Profiles\ liegt, ud wenn man C:\Users\BENUTZERNAME\AppData\Local\Mozilla\Firefox\Profiles\ nimmt, sieht das eigentlich gleich aus – ist es aber nicht. Sollte man einfach wissen.
Es gibt einen einfachen und empfehlenswerten Weg, ins richtige Verzeichnis zu navigieren. Man gibt in der Suchzeile von Vista / Windows 7 einfach %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles bzw. unter Windows XP / Windows 2000 %appdata%\Mozilla\Firefox\Profiles in “ausführen” ein.
Neuron 3:
Naja, alles kein Problem, Mister “ich hab vorgesorgt” beschließt über das extra installierte TightVNC auf seinen Computer zuzugreifen, um den richtigen Profileordner hochzuladen. Hier ist ein kleiner Exkurs fällig:
Computer sind nicht immer sehr zuverlässig. Keinesfalls soll damit gesagt werden, ein Computer “wolle manchmal nicht”, oder “habe mal wieder seinen eigenen Kopf”. Ganz im Gegenteil: nichts lässt meine Halsschlagader stärker anschwellen als ein schrilles (es sind meiner Erfahrung nach eben meistens Frauen…) “WAS MACHT ER DENN JETZT SCHON WIEDER?!” “er” ist – selbstverständlich – der Computer, der nach der Meinung der Besitzerin der schrillen Stimme, gerade wieder vor lauter Boshaftigheit versucht, die Benutzerin an ihren wie auch immer gearteten Vorhaben scheitern zu lassen. “er” “macht” gar nichts. “er” hat auch nicht während er aus war “irgendwas umgeschaltet“. Naja gut, wer weiß… Vielleicht flippt mal hier ein Flop und vielleicht shifted aus Versehen dort mal ein Bit, aber andererseits: vielleicht tut ein Computer auch nur, was die Software “ihm” gerade sagt. Schweife ich ab? ;-) Egal, die Vermenschlichung von Computern ist furchtbar…
Zurück zum Thema. Man ahnt, was kommen muss: TightVNC macht: nix. Trotz eines vorigen Tests im LAN kein Zugriff auf meinen Rechner. Der Zugriff auf einen zweiten Rechner funktioniert, die Port-Weiterleitung ist im Router eingerichtet, die Anfrage wird korrekt an meinen PC weitergeleitet, aber kein VNC-Server reagiert.
Neuron 4:
Wozu hat man Familie? Der Haustechniker (a.k.a. Vater) wird per Handy an den Rechner beordert. Kurz: menschliches Versagen meinerseits gepaart mit einem nicht fehlerfreien TightVNC, dass in aktueller Beta meistens abstürzt, wenn man die Einstellungen bearbeiten möchte . Jedenfalls musste es ohne VNC gehen.
Kein Problem!
Neuron 5:
…dachte ich. Die Idee war einfach und genial: einfach auf meinem Rechner den Ordner freigeben, über VNC auf den zweiten Rechner im Netzwerk einloggen und Zugriff haben. Klappte “fast”. Den Order AppData konnte mein Vater freigeben, und mein Rechner kann ihn auch als freigegeben sehen, die XP-Rechner im Netz jedoch nicht.

Mission failed
Wenn man am Telefon Anweisungen erteilen möchte, muss man sich sehr gut auskennen, oder ein gleiches System vor sich haben. Ich denke, einen Ordner markieren, aus dem Kontextmenü “Archiv erstellen” wählen, die Archiv-Datei auswählen und “FTP-Upload” oder “Senden an Emailempfänger” oder sowas auszuwählen hätte noch geklappt. Letztlich fehlte es aber an Ideen und zugegeben, an Nerven.
Lösung des Problems (Teil 1) war dann der Besuch zu Hause. Das hat letztlich nicht viel mehr Zeit gekostet als das Gehampel vorher.

Damit war die Sache aber leider noch nicht durch:
Die Hilfe Datei der Firefox PortableApps Installation offenbarte noch folgende Hinweise zur Übernahme eines Profils:

  1. Firefox starten um Ordner anzulegen
  2. es wird empfohlen History, Cache, gespeicherte Passwörter zu deaktivieren
  3. Firefox beenden
  4. Den Profilordner-Inhalt nach FirefoxPortable\Data\profile kopieren. Profile enthält dann, was vorher in qcb5629v.default o.ä. stand
  5. Die Datei FirefoxPortableSettings.ini im Ordner FirefoxPortable\Data\settings löschen (falls vorhanden)

Nun, somit ist geklärt wie es kam, dass ich mal wieder bloggen musste (viele Neuronen haben gefeuert ;-) ). Fan von den PortableApps bin ich jetzt trotzdem!

Port-Forwarding mit Fonera 2100A/B/C – Server hinter Router

Geschrieben am | 16. Juli 2009 | 1 Kommentar

Manchmal ist es notwendig, bestimmte Ports weiterzuleiten. Die Online-Konfiguration von FON für die Fonera bietet diese und weitere Möglichkeiten aber nicht an. Dazu bedarf es der Management Konsole. Wie man Zugriff auf die Management Konsole bekommt, habe ich ich in meinem Beitrag über Konfigurationsprobleme mit der Fonera beschrieben.

Nun hat man die Möglichkeit, die erweiterten Einstellungen vorzunehmen. Hier gibt es sowas wie Internetverbindung (Wahl zwischen DHCP, Statischer IP, PPPoE, PPTP), Netzwerkeinstellungen (IP-Adresse, Subnetzmaske, DHCP an/aus, Firewall Zugriffsrechte), Wireless Einstellungen (Kanal, b/g Modus), Port Weiterleitung und Firmware Upgrade wählen. Uns interessiert die Port Weiterleitung:

Port Weiterleitung mit der Fonera

Port Weiterleitung mit der Fonera

In der Grafik ist veranschaulicht, wie die Einstellungen für einen eigenen Counterstrike Server auf dem Rechner mit der IP 192.168.10.2 aussehen müssten.
Ich musste übrigens die Ports gleichwohl für das öffentliche wie das private Netz weiterleiten, um keine Fehlermeldung (Sie haben ungültige Zeichen verwendet) zu bekommen.

La Fonera 2100A/B/C Konfigurationsprobleme – “Dein Router ist offline.”

Geschrieben am | 16. Juli 2009 | 1 Kommentar

“Dein Router ist offline. Bitte vergewissere Dich, dass er verbunden ist oder starte ihn neu.”

Diese freundliche Nachricht empfing mich, als ich heute beschlossen habe, meinen zweiten LaFonera Router ins lokale Netz einzubinden. Fröhliches ein- und ausstöpseln, der ein oder andere reset blieben ohne Wirkung. Das Problem mit der Webadministration und dem zweiten Gerät habe ich von an Anfang an. Als ich das Gerät in Betrieb genommen habe konnte ich es nicht meinem Account zuordnen, Supportanfragen wurden damals nicht beantwortet. Immerhin taucht jetzt der zweite Access Point in meinem Profil auf, leider konstant als “offline”… Der Status in der Webverwaltung der Router zeigte und zeigt jedoch immer an, dass der eine Router offline, der andere online ist (“Dein FON Router funktioniert einwandfrei.”), egal welches Gerät gerade am Strom hing.
Die Statusmeldungen sind also fiktive oder hoffnungslos selten aktualisiert – jedenfalls unbrauchbar. Änderungen in der Web-Konfiguration haben dann auch weder durch Warten noch durch Neustarts Wirkung gezeigt.

Getreu dem Motto “Blumenkohl schmeckt am besten, wenn man ihn kurz vor dem Verzehr durch ein saftiges Steak ersetzt” habe ich dann also das Problem mit der Online-Konfiguration der Router gelöst, in dem ich es umgangen habe.

Fonera Management Konsole

Die Fonera einzurichten ohne die Webkonfiguration durchzuführen ist auch eigentlich ganz einfach. Man verbindet dazu den eigenen PC mittels LAN-Kabel (jedweder Art dank Auto-sensing / Autonegotiation der Fonera) oder über das private Signal (Standard: MyPlace) und erhält Zugang über http://192.168.10.1.
Sollte das nicht funktionieren, so hilft eventuell folgender Beitrag bezüglich des Flashens der Fonera(Link veraltet) weiter, hier wird u.a. auch mit einer anderen IP gearbeitet…

Login mit admin/admin im Auslieferungszustand gibt dann Zugriff auf ein Interface, dass zu Status, öffentl. WiFi, Privatem WiFi, Passwort, Sprache und erweiterten Einstellungen Zugriff erlaubt:

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Status Deiner LaFonera 2100

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Status Deiner LaFonera 2100

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Öffentliches WiFi

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Öffentliches WiFi

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Privates WiFi

LaFonera 2100A/B/C Management Konsole - Privates WiFi

Hier kann man wie von anderen Routern gewohnt seine Einstellungen vornehmen. Dieses Interface (von FON Management Konsole genannt) ist u.a. auch nötig, wenn man weitergehende Einstellungen vornehmen möchte, zum Beispiel die Fonera mit WEP-Verschlüsselung einrichten möchte.

Ich habe jetzt jedenfalls meine Fonera, die “offline” ist, konfigurieren können.
Die Änderungen werden in der Online-Konfiguration natürlich nicht angezeigt… ;-)